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Herren I
06.02.2012
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Gewonnen aber nicht überzeugt!
TV Eppelheim 2 – HG Eberbach 30:31 (15:17)
Keiner weiss so recht, woran es liegt, aber eines kann man über diese Saison jetzt schon sagen, das konstanteste an der Leistung der HGE ist die Unbeständigkeit. Das Team versteht es wie kaum ein anderes, immer wieder für Spannung zu sorgen, die Fans in ein Wechselbad der Gefühle zu stürzen aus dem sie, knapp einem Herzinfarkt entkommen, auch schon in das nächste hinab tauchen.
So auch an diesem Abend. Zu ungewohnt später Stunde trafen die Eberbacher in der Neuen Halle Eppelheim auf das Tabellenschlusslicht, die zweite Mannschaft des TVE. Der Auftrag war klar, zwei Punkte mussten her. Doch leichter gesagt, als getan.
Beide Mannschaften vernachlässigten ihre Abwehrreihen derart, dass in der ersten Halbzeit so viele Tore fielen, wie in den gesamten sechzig Minuten des Hinspieles. Beide Teams konnten nicht durch spielerische Glanzleistungen auffallen und manövrierten sich mit wachsender Spieldauer in eine klassische Patt-Situation.
Erst kurz vor der Pause konnte sich der Gast leicht absetzen. Mit dem 15:17 ging es in die Kabinen. Beide Mannschaften versuchten zwar verschiedene Deckungsvarianten und Positionswechsel, aber alles brachte nicht den gewünschten Erfolg. Für Spannung war also weiterhin gesorgt.
Mitte der zweiten Halbzeit häuften sich die technischen Fehler vor allem bei den Gästen. Der TVE konnte die Phase nutzen und sich mit vier Toren (25:21) absetzen.
Konnte die HGE noch einmal herankommen? Hatte man den Gegner vielleicht doch unterschätzt?
Ja und nein. Mit fünf Toren in Folge konnten die Eberbacher noch einmal den Spiess umdrehen und führten zehn Minuten vor dem Schlusspfiff mit 28:29. Daraufhin nahmen die Eppelheimer ihre Auszeit. Mit Erfolg., denn wieder neigte sich die Waage nach zähem Kampf und mehreren vergebenen Chancen auf beiden Seiten in die entgegengesetzte Richtung - 30:29.
Knapp zwei Minuten standen noch auf der Uhr, alles war noch möglich. Und tatsächlich, diesmal hatte die HGE das nötige Quäntchen Glück, das man braucht, um auch nach einem solchen Spiel am Ende als Sieger vom Feld gehen zu können.
Nun, eine misslungene Generalprobe soll ja ein gutes Omen sein. Alles fiebert der Partie gegen den Tabellenführer am nächsten Samstag, 11.02.2012 entgegen. Gerne würden die Eberbacher für eine Überraschung und für Hochspannung sorgen. Die Dossenheimer würde es sicher freuen.
Die Mannschaft hofft auf zahlreiche Unterstützung durch die Fans. Das Spiel beginnt um 19:00 Uhr in der Eberbacher Festung, der Ittertalhalle. (M.R.)
Spielsteno im 5-Minutentakt:
3:3; 6:4; 8:9; 11:11; 14:15; 15:17 (HZ); 21:19; 26:22; 27:26; 28:29; 30:31
Für die HGE spielten:
Daniel Ackermann (T); Daniel Weissbrodt (T); Thomas Richter 13/1; Patrick Weber 9; Markus Lemberger 4/1; Lukas Fischer 3; Sascha Menges 1; Jan Eiben 1; Manuel Kaschper; Simeon Bohnert; Stephan Deuser; Meik Kessler; Marvin Sorg; Philipp Walter
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Spielbericht von: Michael R.
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Herren I
30.01.2012
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Krimi in den Schlusssekunden
HG Eberbach – SC Sandhausen 27:27 (16:13)
Es war das erwartete Duell auf Augenhöhe bei diesem Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn. Da sich einer der für dieses Spiel eingeteilten Schiedsrichter bei seinem vorangegangenen Spiel schwer verletzt hatte, musste diese Partie von nur einem SR geleitet werden.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start, legten los wie die Feuerwehr und führten nach fünf Minuten bereits 4:0. Es war aber nur ein Aufblitzen der Möglichkeiten, denn wie auch schon in den vergangenen Begegnungen war es auch diesmal wieder für die Zuschauer ein wahres Wechselbad der Gefühle. Nach weiteren sieben Minuten war die schöne Führung auch schon wieder dahin, meist standen sich die Eberbacher selbst im Wege oder Pfosten und Latte liessen grüssen.
Erst zur Halbzeit hin besannen sie sich wieder auf ihre Stärken und konnten so noch einmal drei Tore vorlegen.
Die Eberbacher kamen auch zur zweiten Hälfte etwas frischer aus der Kabine. 20:15 hiess es nach nur fünf Minuten, aber das sollte noch gar nichts heissen. Einmal hin und einmal her , rundherum ist gar nicht schwer und schon war auch dieser Vorsprung wieder Geschichte.
In der Folgezeit konnte der SC Sandhausen immer Tuchfühlung halten. Der Ausgleich gelang ihnen jedoch erst eine gute Minute vor Schluss.
Jetzt hatte die HGE wieder die Chance einen vorzulegen, vermochte es aber nicht den Angriff erfolgreich abzuschliessen. Noch etwas mehr als zwanzig Sekunden, die Eberbacher hielten die Luft an. Sandhausen baute sein Spiel auf, nahm nach zwei erfolglosen Freiwürfen neun Sekunden vor dem Pfiff noch die Auszeit.
Bange Blicke zur Uhr. Der Gast startet seine Kombination, scheitert aber knapp – Jubel unter den Eberbacher Fans. Doch zu früh gefreut. Praktisch mit dem Schlusssignal gab der Schiedsrichter noch einen Strafwurf für die Gäste! Ungläubige Gesichter auf der Tribüne, Fassungslosigkeit bei den Männern in Grün-Weiss. Wieder nichts Zählbares?
Daniel Weissbrodt stellte sich im Kasten auf. Alle anderen Strafwürfe konnten die Gäste bis dahin sicher verwandeln. Pfiff – Wurf – gehalten!!!
Es gibt doch noch einen Handballgott und an diesem Abend hatte er für Gerechtigkeit gesorgt.
„Ein gerechtes Unentschieden“ urteilte Sandhausens Betreuer Anton Hofmann nach dem Schlusspfiff. „Es war kein berauschendes Spiel“ so Hofmann weiter, „es war aber geprägt von der Spannung. Unsere Spieler haben vorne nicht das umgesetzt, was ihnen gesagt wurde. Positiv, dass sich unsere Männer auch nach dem 5-Tore Rückstand wieder herankämpfen konnten.“
Spielertrainer Daniel Weissbrodt, der kurz zuvor mit dem gehaltenen Siebenmeter seiner Mannschaft noch einen Punkt rettete fand nur wenig Worte. „Da war wieder einmal mehr drin. Durch zu viele Gastgeschenke liessen wir den SC immer wieder ins Spiel zurückfinden.“
Am nächsten Sonntag, 05.02.2012 reist die HGE zu ihrem nächsten Auswärtsspiel zum Tabellenschlusslicht nach Eppelheim. Das Ziel ist klar und die Aufgabe scheint lösbar. Das Spiel findet in der „Capri Sonne Arena“ (neue Halle) statt und beginnt erst um 19:30 Uhr. (M.R.)
Spielsteno im 5-Minutentakt:
4:0; 6:4; 9:9; 11:10; 13:12; 16:13 (HZ); 20:15; 20:19; 21:19; 23:22; 24:23; 27:27
Für die HGE spielten:
Daniel Ackermann (T); Daniel Weissbrodt (T); Patrick Weber 7; Meik Kessler 4; Lukas Fischer 4; Thomas Richter 4/2; Markus Lemberger 3; Jan Eiben 2; Sascha Menges 1; Marvin Sorg 1; Simeon Bohnert 1; Manuel Kaschper; Nicolas Rötger; Stephan Deuser
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Spielbericht von: Michael R.
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Herren I
22.01.2012
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Unterirdische zweite Halbzeit
TSV Rot 2 – HG Eberbach 35:25 (14:16)
Die Vorzeichen für diese Begegnung standen seitens der Eberbacher denkbar schlecht. Simeon Bohnert fiel krankheitsbedingt aus und die A-Jugendlichen hatten selbst am gleichen Nachmittag ihr Auswärtsspiel in Handschuhsheim zu bestreiten.
Doch entgegen aller Prognosen traten die Gäste sehr entschlossen auf. Konsequent in der Abwehr, mit einem zu diesem Zeitpunkt sehr sicher agierenden David Badziong im Kasten, suchten und fanden sie immer wieder die Lücken in der Roter Defensive.
Bereits nach zwölf Minuten wechselte der Gastgeber seinen Torwart aus, nach dreizehn Minuten dann schon die Auszeit. In der Folge eine noch offensivere Abwehr des TSV, die jedoch die Eberbacher nicht grossartig beeindruckte.
Von Beginn an wurde HGE Rechtsaussen Thomas Richter praktisch schon an der Mittellinie von seinem Gegenspieler in Empfang genommen, welcher ihm dann auch zumindest versuchte, permanent auf den Schlappen zu stehen. Es blieb bei dem Versuch, wie es die zehn erzielten Tore eindrucksvoll beweisen.
Zur Halbzeit also alles im hellgrünen Bereich. Zwei Tore Führung für die HGE, wer hätte das gedacht.
In der Halbzeitpause stiessen dann drei unserer A-Jugendlichen zum Team. Danke für Euren Einsatz! Schnell merkte man jedoch, dass ihnen ihr eigenes gerade absolviertes Spiel mächtig in den Knochen steckte. Leider gelang es den Eberbacher Trainern diesmal nicht, die Verstärkung auch verstärkend ins Spiel einzubauen. Es wurde experimentiert, was das Zeug hält, gewechselt und umgestellt, aber der Spielfluss der ersten Hälfte war einfach raus.
Die schwächsten dreissig Minuten der laufenden Saison waren das Ergebnis. Praktisch ohne Gegenwehr liessen sich die Gäste in der letzten Viertelstunde vorführen. Die Leistung war derart unterirdisch, dass man das Gefühl haben musste, dass sich die Männer in Grün-Weiss am erdinneren Magma die Füsse verbrennen.
Natürlich ist es keine Schande, in Rot zu verlieren. Es sind keine Punkte, die man auf der Rechnung haben muss. Aber wenn man zur Halbzeit mit zwei Toren führt, dann tut es doch weh, am Ende mit leeren Händen dazustehen.
Am nächsten Sonntag, 29.01.2012 ab 18:30 Uhr werden die Eberbacher in eigener Halle darauf brennen, gegen den SC Sandhausen diese Schlappe vergessen zu machen.
Achtung! Dieses Spiel findet in der Ittertalhalle statt. (M.R.)
Spielsteno im 5-Minutentakt:
0:2; 4:5; 6:8; 8:11; 12:15; 14:16 (HZ); 16:16; 19:17; 23:20; 26:22; 30:23; 35:25
Für die HGE spielten:
David Badziong (T); Daniel Weissbrodt (T); Thomas Richter 10/1; Patrick Weber 6; Lukas Fischer 3; Sascha Menges 3; Markus Lemberger 1; Marino Maric 1; Philipp Walter 1; Nicolas Rötger; Jan Eiben; Manuel Kaschper
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Spielbericht von: Michael R.
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Herren I
16.01.2012
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Ausgleich in letzter Sekunde!
HG Eberbach – TSV Steinsfurt 26:26 (12:13)
Die Fans, die sich am letzten Sonntag gegen die Handballnationalmannschaft und für die HGE entschieden haben, lagen goldrichtig. Für Spannung war in der Hohenstaufenhalle reichlich gesorgt und am Ende konnte auch noch gejubelt werden.
Die ersten Minuten taten sich die Gastgeber schwer, in die Gänge zu kommen. Wäre nicht eine Woche zuvor schon das Trainingslager gewesen, hätte man glatt auf Winterschlaf tippen können. Gerade mal fünf Minuten waren vergangen und schon lag die HGE mit 0:4 zurück. Nach einer Viertelstunde dann kam die Maschine jedoch auf Touren. Tor um Tor holten die Eberbacher auf um schliesslich nach 25 Minuten erstmals in Führung zu gehen.
Es sollte die einzige Führung für die Männer in Grün-Weiss im ganzen Spiel bleiben, aber das ahnten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
In dieser absolut fairen Partie, mit insgesamt nur drei gelben Karten und drei Zeitstrafen schenkten sich die beiden Kontrahenten trotzdem nichts. Die HGE war die ganze Zeit damit beschäftigt, dem frühen Rückstand hinterher zu rennen und verpasste es, nach der kurzzeitigen Führung, noch einen nach zu legen.
Wieder verschlief sie die Anfangsphase der zweiten Halbzeit, kam in Rückstand, kämpfte sich heran, das ganze glich schon einem Jojo-Spiel. Die Ursache dafür waren die Eberbacher selbst, technische Fehler führten immer wieder zu Gastgeschenken, die der Gast auch dankbar annahm.
Die letzten fünf Minuten waren dann an Spannung kaum zu überbieten. 24:25 stand es nach 55 Minuten. Die HGE konnte wieder ausgleichen, wehrte den nächsten Angriff des TSV ab und hatte nun selbst die Chance, in Führung zu gehen. Vorbei am Tor, vorbei diese Möglichkeit. Auf der anderen Seite machten es die Steinsfurter besser, wieder Führung für die Gäste. Noch einmal kurbeln die Gastgeber ihre Offensive an, schaffen sie noch wenigstens das Remis? Nur nicht wieder mit einem Tor verlieren, wie das letzte Spiel vor der Winterpause…Stossgebete wurden ’gen Himmel geschickt.
Eine Minute ist noch zu spielen, der Ball kommt auf links, aber der Pass war zu ungenau. Chance vertan – Spiel verloren? Nicht ganz. Die Steinsfurter vermochten es nicht, die letzte Minute clever runter zu spielen. Wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff kamen die Eberbacher noch einmal in Ballbesitz, schnelles Spiel nach vorn, weiter auf Rechtsaussen und dort fasste sich Thomas Richter ein Herz und verwandelte aus spitzem Winkel zum vielumjubelten Ausgleich. Drei Sekunden zeigte die Hallenuhr noch an.
„Natürlich bin ich etwas enttäuscht“ sagte Gästetrainer Zdeno Gajarsky nach dem Abpfiff. „Es war von beiden Teams kein besonders gutes Spiel“ stellte er weiter fest „Aber wenn Du, bis auf eine Ausnahme, das ganze Spiel über führst, dann musst Du das Spiel auch gewinnen. Ein Punkt ist ein Punkt, aber heute haben wir mit dem Remis einen Punkt verloren.“
HGE-Trainer Bert Bäck war zumindest mit dem Ausgang der Begegnung zufrieden. „Den Punkt haben sich die Männer heute redlich verdient, für mehr haben sie heute einfach zu viele Bälle verschenkt.“ (M.R.)
Spielsteno im 5-Miuntentakt:
0:4; 4:6; 6:9; 9:11; 12:11; 12:13 (HZ); 14:17; 16:21; 19:22; 22:24; 24:25; 26:26
Die HGE spielte mit:
Daniel Weissbrodt (T); David Badziong (T); Thomas Richter 12/5; Lukas Fischer 6/3; Markus Lemberger 2; Patrick Weber 2; Jan Eiben 1; Marino Maric 1; Simeon Bohnert 1; Sascha Menges 1; Nicolas Rötger; Meik Kessler; Marvin Sorg; Manuel Kaschper
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Spielbericht von: Michael R.
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Herren I
18.12.2011
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Doch kein Weihnachtsmärchen
HG Eberbach – TSV Malschenberg 24:25 (12:11)
„So ein Spiel darfst Du nicht mehr verlieren“ sagte Eberbachs Trainer Daniel Weissbrodt nach dem Spiel. Seine Mannschaft hatte dem Tabellenvierten TSV Malschenberg zuvor alles abverlangt, doch am Ende jubelte nur der Gast.
Die beiden sehr konsequent pfeifenden Unparteiischen Hettinger/Homma bescherten den Zuschauern ein sehr farbenfrohes Weihnachtsevent. Fünf gelbe, eine rote Karte, dazu acht Zeitstrafen für die Gastgeber und neun für die Gäste und insgesamt achtzehn Strafwürfe waren die Quittung für ein genauso hartes, wie ausgeglichenes Match.
Die HGE befand sich lange auf der Siegerstrasse. Hervorragend hatten sie ihre Abwehr auf Goalgetter Christian Zander (TSV) eingestellt. Die Defensive stand, auch wenn natürlich die vielen Siebenmeter davon zeugen, dass die Lücken oftmals einen Tick zu spät geschlossen wurden. Immerhin konnten die Malschenberger nur sieben von zwölf Strafwürfen verwandeln, bei den Eberbachern waren es vier von sechs.
Viel fehlte nicht und auf der Tribüne wären Wetten zu den Siebenmetern angenommen worden. Ehrenmitglied Ludwig Baier bewies hier schier hellseherische Fähigkeiten. „Den holt er mit dem Fuss“ witzelte er und tatsächlich blieb Daniel Weissbrodt im Eberbacher Kasten der Sieger.
Die Gastgeber überstanden auch Ende der ersten Halbzeit eine vier gegen sechs Unterzahl Phase unbeschadet und sicherten sich einen hauchdünnen Vorsprung in die Pause.
Mitte der zweiten Hälfte konnte sich die HGE erstmals mit vier Toren absetzen. Alles sah nach einer Frohen Weihnacht für die Gastgeber aus. Doch so clever sie auch in Wieblingen am vergangenen Spieltag das Spiel noch in den letzten Minuten zu ihren Gunsten drehten, so ungeschickt verspielten sie nun die möglichen Punkte.
„Das haben wir selbst verbockt“ haderte Thomas Richter nach dem Schlusspfiff. "Wer in der entscheidenden Schlussphase vorne drei Bälle einfach wegschmeisst, braucht sich am Ende nicht zu wundern.“
Tatsächlich gelang es den Gästen ein und ein halb Minuten vor dem Abpfiff erstmals nach dem 0:1 wieder in Führung zu gehen (23:24). Auch eine in der 54. Minute vorausgegangene doppelte Zeitstrafe gegen C. Zander hatten sie zuvor gut weggesteckt. Die HGE vermochte es einfach nicht, in dieser Phase den Sack zu zumachen.
„Wir haben letztendlich glücklich aber verdient gewonnen“ so Malschenbergs Trainer Manfred Mülbaier nach der Partie. „Wer das Spiel gesehen hat, hat auch sicher festgestellt, dass wir benachteiligt wurden… Normalerweise hätten wir das spielerisch besser lösen müssen.“
Diese knappe Niederlage tut natürlich weh. Aber das Spiel hat einmal mehr gezeigt, dass es auch in der ersten Kreisliga keine Geschenke gibt, auch nicht zu Weihnachten. Die Mannschaft hat ihr Hinrundenziel jedoch erreicht und sich die Winterpause redlich verdient. Weiter geht es dann am 15. Januar um 18:30 Uhr mit dem Heimspiel gegen den TSV Steinsfurt. (M.R.)
Spielsteno im 5-Minutentakt:
2:2; 5:5; 7:6; 9:7; 11:10; 12:11 (HZ); 13:13; 17:15; 20:16; 21:19; 22:22; 24:25
Für die HGE spielten:
Daniel Weissbrodt (T); Daniel Ackermann (T); Thomas Richter 7/2; Markus Lemberger 5; Patrick Weber 5; Lukas Fischer 4/2; Jan Eiben 1; Meik Kessler 1; Sascha Menges 1; Nicolas Rötger; Marino Maric; Manuel Kaschper; Stephan Deuser; Bert Bäck
Die Torschützen für den TSV Malschenberg:
Holger Hipp 6; Christian Zander 4/2; Rene Becker 3; Jonathan Dörre 3/2; Kevin Mülbaier 3/2; Maximilian Gottlieb 2; Valentien Lier 1; Romeo Kulcsar 1; Adrian Rühl 1
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Spielbericht von: Michael R.
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Herren I
11.12.2011
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Entscheidung in den letzten Sekunden
TSV HD Wieblingen – HG Eberbach 26:27 (14:13)
Es wurde das erwartet knappe Duell. Von der ersten Minute an schenkten sich beide Teams nichts. Wieblingen konnte zwar nach fünf Minuten mit 3:1 vorlegen, doch die Gäste fingen sich schnell.
Ihre beste Phase hatten sie, als nach zwölf Minuten die erste Zeitstrafe zu überstehen war. Aus einem 5:5 machten die Eberbacher in Unterzahl ein 5:7 und legten dann sogar noch zwei drauf. Jetzt sah sich der Gastgeber bereits gezwungen seine Auszeit zu beanspruchen um den Lauf der HGE zu unterbrechen.
Dies gelang ihnen dann auch und binnen fünf Minuten war der schöne Vorsprung für die Gäste schon wieder fast egalisiert (9:10).
Jetzt nahm die HGE ihre Team Time Out und konnte durchschnaufen. Das Spiel wurde wieder ausgeglichener. Nach einem vergebenen Siebenmeter der Eberbacher gewann der TSV wieder leicht die Überhand und nutze seine Chance um mit einer knappen Führung (14:13) in die Pause zu gehen.
Hochspannung pur auch in der zweiten Hälfte. Keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Waren es auf Wieblinger Seite vor allem Ungenauigkeiten im Abschluss, so unterliefen den Eberbachern immer wieder technische Fehler, die eine Vorentscheidung verhinderten. Beide Torhüter konnten sich mehrfach auszeichnen.
Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Sascha Menges auf Linksaussen kam Youngster Meik Kessler zu langen Einsatzzeiten. Er nutzte seine Chance, spielte eine gute Partie und war auch dreimal erfolgreich. Fünf Minuten vor dem Ende stand das Match immer noch auf des Messers Schneide.
Als dann der TSV innerhalb von fünfzig Sekunden Abspielfehler der Gäste eiskalt bestraften (26:24), schien die Entscheidung gefallen zu sein.
Doch auch die Eberbacher kannten die Ergebnisse der bisherigen Wieblinger Heimspiele. Bereits dreimal hatten sie vorher mit jeweils einem Tor den kürzeren gezogen. Warum nicht auch heute?
Und tatsächlich. In den letzten vier Minuten trafen nur noch die Gäste und drehten so den Spiess in den Schlusssekunden um. Ein knapper, aber verdienter Sieg, mit dem sich die HGE auf Tabellenplatz sieben vorschieben konnte. Das Hinrundenziel, ein Mittelfeldplatz mit komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsränge ist damit nach neun Spielen schon fast erreicht.
Am kommenden Samstag erwartet die HGE dann in ihrem letzten Spiel vor der Winterpause den TSV Malschenberg. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr in der Hohenstaufenhalle. Vielleicht kann sie ja noch einen drauflegen, aller guten Dinge (Siege in Folge) muss nicht immer nur drei sein. (M.R)
Spielsteno im 5-Minutentakt:
3:1; 4:3; 5:8; 9:10; 11:12; 14:13 (HZ); 17:15; 20:19; 21:21; 23:22; 24:24; 26:27
Für die HGE spielten:
Daniel Weissbrodt (T); Steven Kaufmann (T); Thomas Richter 9; Patrick Weber 4; Meik Kessler 3; Jan Eiben 3; Lukas Fischer 3; Simeon Bohnert 2; Markus Lemberger 2/2; Marino Maric 1; Nicolas Rötger; Stephan Deuser; Manuel Kaschper
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Spielbericht von: Michael R.
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Herren I
05.12.2011
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HGE mit starker Willensleistung zum Sieg!
HG Eberbach – TV Dielheim 29:25 (15:14)
Im Duell zweier gegen den Abstieg spielenden Mannschaften konnte sich die HG Eberbach nach einer guten kämpferischen Leistung am Ende verdient durchsetzen.
Die Partie begann sehr ausgeglichen. Die Führung wechselte mehrmals, aber keines der Teams war in der Lage, sich mit mehreren Toren abzusetzen. Beide Abwehrreihen hatten Probleme sich auf die Offensive der Gegner einzustellen. Als die Gäste erstmals mit zwei Treffern in Führung gingen (11:13; 25. Min.), nahmen die Eberbacher ihre Auszeit. Tatsächlich gelang es ihnen, diesen Rückstand bis zur Pause noch in eine 15:14 Führung umzuwandeln.
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit sah Simon Winterkorn auf Dielheimer Seite nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte.
Die Gastgeber spielten nun etwas cleverer. Spielertrainer Daniel Weissbrodt, der jetzt zwischen den Pfosten stand, machte einige Chancen des TV Dielheim zunichte und hielt so seinem Team den Rücken frei. Ganz allmählich setzte sich die HGE ab und gab das Match bis zum Schlusspfiff nicht mehr aus der Hand.
Abermals konnten unsere A-Jugendlichen zeigen, dass sie in der ersten Mannschaft angekommen sind. Vor allem Jan Eiben und Nicolas Rötger sind eine echte Bereicherung für die rechte Angriffsseite. Mit ihren sechs bzw. drei Treffern hatten sie einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg.
„Dieser Sieg war vor allem auch Kopfsache“ sagte Eberbachs Trainer Bert Bäck nach dem Abpfiff. „Am Anfang war ich mit der Abwehrarbeit nicht zufrieden. Man merkte den Männern an, dass sie ihre Nervosität noch nicht abgelegt hatten. Erst, als wir nach ca. zwanzig Minuten unsere Abwehr auf 6:0 umstellten, lief es besser. Wir wollten diese Partie unbedingt gewinnen. Der Plan, aus den letzten beiden Heimspielen vier Punkte zu holen, ist aufgegangen.“
Dielheims Trainer Klaus Lazarus war mit der Leistung seiner Mannschaft natürlich alles andere als zufrieden: „Die Abwehrleistung war heute einfach indiskutabel, die Chancenverwertung mangelhaft und man merkte den Spielern an, dass ihnen der letzte Biss fehlte. Der Ausgang dieses Spieles war vor allem Willenssache.“
Spielsteno im 5-Minuten Takt:
3:3; 4:4; 7:6; 9:9; 11:12; 15:14 (HZ); 17:15; 18:16; 21:18; 23:20; 25:22; 29:25
Für die HGE traten an:
Daniel Ackermann (T); Daniel Weissbrodt (T); Thomas Richter 7/4; Jan Eiben 6; Patrick Weber 6; Nicolas Rötger 3; Sascha Menges 3; Lukas Fischer 1; Markus Lemberger 1; Simeon Bohnert 1; Marino Maric 1; Manuel Kaschper; Stephan Deuser
Torschützen des TV Dielheim:
Ralf Laier 8/3; Timo Kapduck 5; Stefan Fuchs 4; Tobias Lazarus 3; Ralf Engelmann 2; Patrick Welke 2; Marcel Kögel
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Spielbericht von: Michael R.
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Herren I
28.11.2011
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HG Eberbach mit Blitzstart zum Sieg
HG Eberbach – TSG Wiesloch 2 25:21 (14:9)
Die HGE konnte gegen den Tabellennachbarn erfolgreich punkten! Mit einem fulminanten Start legte sie bereits nach zwanzig Minuten mit dem 11:3 den Grundstein für den späteren Erfolg. Ihr erstes Tor erzielten die Gäste nach sechseinhalb Minuten. In dieser Phase funktionierte die vorgezogene Deckung der Gastgeber perfekt und die Wieslocher Offensive fand kaum die geeigneten Mittel diese zu überwinden.
Nachdem die HGE bereits auf sechs Tore enteilt war (8:2; 12. min) nahm Wiesloch bereits seine Auszeit. Aber auch diese zeigte nicht sofort Wirkung.
Niclas Tichelmann von der TSG konnte nur durch ein grobes Foul einen Konter der Hausherren stoppen und sah dafür bereits nach 23 Minuten die rote Karte.
Immerhin gelang es der TSG aber bis zum Halbzeitpfiff den Rückstand auf fünf Tore zu verkürzen.
Trotz nachlassender Konzentration in der zweiten Halbzeit konnte der Gast immer auf Abstand gehalten werden. Näher als bis auf drei Tore liessen die Eberbacher die TSG nie herankommen.
Sein Debüt in der ersten Mannschaft gab auf Eberbacher Seite unser Youngster Meik Kessler. Gerade einmal 17 Jahre alt geworden wusste er auf dem Feld mit gelungenen Aktionen aufzufallen. Er liess sich auch von seinen ersten beiden Fehlversuchen – Innenpfosten und raus – nicht entmutigen. Gross war der Jubel, als es dann doch noch klappte. Ein gelungener Einstand – weiter so!
Der Wieslocher Trainer fasste das Spiel so zusammen: „Mit den ersten zwanzig Minuten mit nur drei erzielten Toren kann ich natürlich nicht zufrieden sein. Der Offensive fehlte es in dieser Phase an Durchschlagskraft. Nachdem wir in dieser Partie auf drei verletzte Spieler verzichten mussten kam dann noch die rote Karte dazu, sodass wir praktisch nur mit einem „Halben“ gespielt haben. Wir treten praktisch jede Woche in einer anderen Aufstellung an, werden aber weiterhin verstärkt unseren A-Jugendlichen einsetzen. Das ist wichtig als Unterbau für die erste Mannschaft. Positiv kann ich auf alle Fälle heute anmerken, dass die Truppe nach dem hohen Rückstand Moral bewiesen hat und sich wieder herankämpfen konnte.“
HGE-Coach Daniel Weissbrodt stellte fest: „Das war eine gute, geschlossene Mannschaftsleistung. Vor allem in der ersten Halbzeit setzte das Team die Vorgaben perfekt um. Mit zunehmender Spieldauer nahmen Kondition und Konzentration dann ab, doch die Mannschaft war heute clever genug das Spiel zu kontrollieren und die wichtigen zwei Punkte zu sichern.“
Am nächsten Sonntag, 04.12.2011 ab 18:30 Uhr gilt es nun den nächsten Zweier einzufahren. Der TV Dielheim, mit sieben Niederlagen in Folge in die Saison gestartet konnte am letzten Spieltag seinen ersten Sieg feiern. Schliesslich erlebten die Dielheimer wieder einmal den Rücktritt vom Rücktritt zumindest einer der Reis-Brüder und auch Routinier Ralf Laier wurde für die erste Mannschaft wieder aktiviert.
Die HGE wird auch diesen Gegner ernst nehmen. Wir dürfen uns auf eine spannende Partie freuen. (M.R.)
Spielsteno im 5-Minuten-Takt:
3:0; 6:2; 10:2; 11:3; 13:6; 14:9 (HZ); 15:11; 17:13; 19:14; 22:15; 24:19; 25:21
Für die HGE spielten:
David Badziong (T); Daniel Weibrodt (T); Sascha Menges 6; Patrick Weber 5; Thomas Richter 5/3; Lukas Fischer 4/1; Jan Eiben 2; Meik Kessler 1; Nicolas Rötger 1; Markus Lemberger 1; Marvin Sorg; Manuel Kaschper; Stephan Deuser; Philipp Walter
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Spielbericht von: Michael R.
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Herren I
20.11.2011
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HGE lässt mögliche Punkte liegen
TSV G. Malsch – HG Eberbach 27:23 (15:14)
In diesem Duell der Tabellennachbarn verpasste die HGE die Chance auf durchaus mögliche Auswärtspunkte. Eine komplett verschlafene Startphase der Eberbacher bescherte den Gastgebern bereits nach gut zwei Minuten eine komfortable 3:0 Führung.
Als der TSV dann noch nachlegen konnte und auf 8:3 davonzog, deutete sich für die Männer in Grün/Weiss ein Fiasko an. In der Offensive zu zögerlich und in der 6:0 Abwehrreihe mit Abstimmungsproblemen, präsentierte sich der Gast unter seinen Möglichkeiten. Folgerichtig nahmen die Eberbacher bereits nach zwölf Minuten ihre Auszeit. Eine richtige Entscheidung, wie sich zeigen sollte.
Die Abwehr, auf 3:2:1 umgestellt, ging nun wesentlich effektiver zu Werke und vorne fielen endlich wieder Tore. Als die HGE nach nur sechs Minuten auf 9:7 herankam, sah sich nun die Malscher Seite gezwungen, zu reagieren und ihrerseits das Team-Out zu nehmen. Den Spielfluss der Gäste konnten sie damit aber nicht stoppen. Diese konnten weiter aufschliessen und mehrmals den Rückstand auf ein Tor verkürzen, der Ausgleich wollte aber nicht fallen. Zur Halbzeit hiess es 15:14. Noch war alles drin.
In der 36. Minute war es dann endlich soweit, die HGE konnte zum 17:17 verwandeln und schöpfte Hoffnung. Es sollte jedoch der einzige Ausgleich in diesem Match bleiben. Immer wieder, wenn sich die Eberbacher herangekämpft hatten, vermasselten sie sich die Chance mehr daraus zu machen und mussten wieder einem Rückstand hinterher rennen. So ging es munter weiter bis zur 50. Minute (22:21).
Spielertrainer Daniel Weissbrodt nach dem Spiel: „In der Schlussphase fehlte ihnen einfach der Mumm, dieses Spiel noch zu drehen. Nachlässigkeiten in Abwehr und Angriff, die sich in diesen entscheidenden Minuten wieder einschlichen, verhinderten ein besseres Resultat.“
Unstimmigkeiten im Schiedsrichtergespann taten ihr übriges.
Die HGE muss sich nun voll auf die nächsten beiden Heimspiele konzentrieren. Beides sind sogenannte Vier-Punktespiele, da es sich um direkte Duelle mit den anderen Kellerkindern handelt. Zuerst, am 27.11. gegen Wiesloch 2 und dann eine Woche später am 04.12. gegen das aktuelle Schlusslicht der Liga, den TV Dielheim. Beide Spiele werden um 18:30 Uhr angepfiffen.
Die Mannschaft braucht jeden Punkt, die Mannschaft braucht vor allem auch die Unterstützung der Fans. (M.R.)
Spielsteno im Fünf-Minuten Takt:
4:0; 7:3; 9:6; 11:9; 12:11; 15:14 (HZ); 17:16; 19:17; 21:18; 22:21; 25:22 27:23
Für die HGE traten an:
David Badziong (T); Daniel Weissbrodt (T); Thomas Richter 7/2; Lukas Fischer 4/1; Jan Eiben 3; Markus Lemberger 3; Patrick Weber 3; Nicolas Rötger 1; Sascha Menges 1; Marino Maric 1; Marvin Sorg; Philipp Walter; Manuel Kaschper; Stephan Deuser;
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Spielbericht von: Michael R.
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Herren I
14.11.2011
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Berg- und Talfahrt geht weiter
HG Eberbach –TSG G. Dossenheim 20:30 (10:15)
Wie schon vor Wochenfrist im Pokal-Halbfinale, so hiess auch diesmal der klare Sieger wieder Dossenheim. Über die gesamte Spielzeit wusste der Gast mit seiner schnellen Gangart zu überzeugen.
Bei den Eberbachern lief an diesem Abend wenig zusammen. Zu weinig Bewegung ohne Ball, zu viele technische Fehler und zu wenig Druck im Angriff waren der Grund dafür, dass das Team in Grün/Weiss immer einem Vorsprung hinterherlaufen musste.
Die HGE musste in diesem Spiel auf den verletzungsbedingt pausierenden Thomas Richter verzichten, sicher nur ein Grund von vielen, die ein besseres Abschneiden verhinderten.
Nur kurzzeitig flammte noch einmal Hoffnung auf, als der Gastgeber weinige Augenblicke vor der Pause den Rückstand auf vier Tore schrumpfen lassen konnte. Hoffnung, da die TSG in der Vergangenheit schon mehrfach schon sicher geglaubte Spiele fast noch aus der Hand gegeben hat. Auch die Eberbacher konnten schon einmal einen sieben Tore Rückstand am Ende noch in einen knappen Sieg umkehren.
Nach dem Wiederanpfiff setzte sich aber die TSG schnell auf 13:23 ab, das Spiel war entschieden. Diesen Vorsprung verwalteten die Gäste clever bis zur Schlusssirene. Nicht nur rein rechnerisch war die zweite Halbzeit ein Abbild der ersten Hälfte (10:15).
Die HGE ist und bleibt eine Wundertüte in dieser Saison. Ein ständiges Auf und Ab, die Gegner müssen auf alles gefasst sein.
Gästetrainer Peter Masica konnte nach dem Spiel mit seinen Männern zu recht zufrieden sein: “Ich habe die Spieler vor dem Spiel gewarnt, dass sie sich nicht auf dem klaren Sieg aus dem Pokalspiel ausruhen können. Als das Spiel vorentschieden war, haben wir den Plan umsetzen können und allen Spielern Einsatzzeiten gegeben. Mit neun Toren wäre ich auch zufrieden gewesen, denn so muss ich nun noch eine Wette einlösen…“
Auf Eberbacher Seite enttäuschte Mienen. Daniel Weissbrodt brachte es auf den Punkt: „Heute stimmte bei uns die Einstellung nicht. Ein gutes Spiel, wie das gegen Rot genügt nicht. Die Männer hatten nicht genug Biss, wir haben zu recht verloren.“
Am nächsten Samstag, 19.11.2011 tritt die HGE auswärts beim TSV Malsch an. Spielbeginn in der Rebland-Halle ist um 19:45 Uhr. Der TSV liegt momentan einen Punkt vor den Eberbachern, es treffen also Tabellennachbarn aufeinander.
Drücken wir der Mannschaft die Daumen, dass sie dem Gesetz der Serie folgt und nach dem miesen Dossenheim-Spiel nun wieder einen gelungenen Auftritt hinlegt. (M.R.)
Spielsteno im 5-Minuten Takt:
1:4; 3:7; 6:10; 7:13; 8:14; 10:15 (HZ); 11:17; 12:19; 13:20; 15:26; 17:28; 20:30
Für die HGE spielten:
Daniel Ackermann (T); Daniel Weissbrodt (T); Steven Kaufmann (T); Lukas Fischer 7/5; Patrick Weber 4; Markus Lemberger 3; Marino Maric 2; Jan Eiben 2; Nico Rötger 1; Simeon Bohnert 1; Stephan Deuser; Sascha Menges; Manuel Kaschper
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Spielbericht von: Michael R.
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Herren I
07.11.2011
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HG Eberbach trotzt dem Tabellenführer ein Unentschieden ab!
HG Eberbach – TSV Rot 2 23:23 (12:12)
Nur 24 Stunden nach ihrem Pokal-Aus in Dossenheim trat die HGE gegen den TSV Rot 2 wie um 180° gewandelt auf. Über die gesamte Spielzeit gab es ein Kopf an Kopf Rennen, in dem vor allem die Abwehrreihen und die Torhüter zu überzeugen wussten.
Nach einer guten Viertelstunde führte der Gastgeber mit zwei Toren, vermochte es aber nicht sich weiter abzusetzen. Die Eberbacher Abwehr hatte vor allem Probleme sich auf die Mitte der Roter Offensive einzustellen, die wiederholt mit Schnelligkeit und Fintenreichtum die Lücken in den Eberbacher Reihen fanden. Rot zog wieder gleich und beim Stande von 12:12 ging es in die Pause.
In Halbzeit zwei das gleiche Bild. Das Match wogte hin und her, die Gangart wurde immer ruppiger. Jeweils fünf Zeitstrafen für jede Mannschaft und je eine rote Karte in der Schlussminute waren das Ergebnis dieses kampfbetonten Schlagabtausches.
In der Schlussviertelstunde fielen sage und schreibe nur insgesamt drei Treffer, zwei für die HGE, nur einer für die Gäste.
Während es der Eberbacher Offensive an Durchschlagskraft fehlte, war es vor allem ihr Torhüter Daniel Weissbrodt, der sein Team in dieser entscheidenden Phase im Spiel hielt. Der TSV konnte mehrmals nach Kontern auch völlig frei nicht den Ball im HGE Kasten versenken.
Dementsprechend auch das Fazit des enttäuschten Roter Trainers nach dem Abpfiff: „Wir haben einfach zu viele freie Chancen liegen lassen, mehr brauche ich dazu nicht zu sagen.“
Die Eberbacher Trainer konnten mit ihrem Team hochzufrieden sein. Bert Bäck nach dem Spiel: „Ein grosses Lob an die gesamte Mannschaft. Heute haben sie die Leistung abgerufen, zu der sie fähig sind. Die Einstellung hat 100%-ig gestimmt und die Schlappe von gestern im Pokal haben sie mehr als nur wett gemacht.“
Am nächsten Sonntag, 13.11.2011 hat die HGE bereits ihr nächstes Heimspiel in der Hohenstaufenhalle zu bestreiten. Gegner ist ab 18:30 Uhr wieder die TSG Dossenheim, gegen die die Eberbacher im Pokal-Halbfinale unterlagen. Pokal ist Pokal, Meisterschaft ist Meisterschaft… (M.R.)
Spielsteno im 5-Minutentakt:
1:1; 4:2; 5:4; 8:8; 12:12 (HZ); 14:15; 18:19; 21:22; 22:23; 23:23
Für die HGE traten an:
Daniel Ackermann (T); Daniel Weissbrodt (T); Steven Kaufmann (T); Patrick Weber 9; Thomas Richter 7/5; Sascha Menges 3; Jan Eiben 2; Markus Lemberger 1; Manuel Kaschper 1; Lukas Fischer; Marvin Sorg; Philipp Walter; Nicolas Rötger; Marino Maric
Die Torschützen für den TSV Rot 2:
Dominik Fischer 9; Florian Fischer 4; Tobias Geider 3/3; Tobias Förster 2; Andre Wassmer 2; Andre Weiss 2; Max Fankhänel
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Spielbericht von: Michael R.
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Damenmannschaft
20.10.2011
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Handball Damen noch ohne Punktgewinn
Nachdem es der SGH gelang die Klasse zu halten und die Landesliga Nord ein völliges anderes Gesicht zeigt aufgrund sechs neuer Mannschaften, war allen Beteiligten klar, dass es sehr schwer werden wird, den Abstieg in der laufenden Saison zu vermeiden. Neben drei spielstarken Aufsteigern aus Wiesloch, Tauberbischofsheim und Viernheim sind drei Badenligisten in die Landesliga abgestiegen.
In den ersten vier Spielen konnten die Damen der SGH Waldbrunn/Eberbach noch keinen Erfolg in der Landesliga Nord verzeichnen. Auch wenn man hoffnungsvoll zum ersten Auswärtsspiel nach Weinheim fuhr, gegen die man in der Vorsaison immerhin 3:1 Punkte holen konnte, zeichnete sich schon in den ersten Spielminuten ab, dass an diesem Abend nichts zu holen war. Eine völlig ausgewechselte Mannschaft aus Weinheim liess den Damen der SGH keine Chance und gewann am Ende souverän und auch verdient mit 33:17. Die SGH war Weinheim in allen Belangen unterlegen, vor allem im individuellen Bereich und bei der Effektivität im Angriff.
Im ersten Heimspiel der Saison empfang man dann den Absteiger aus Heddesheim, der sich vor der Runde personell stark verstärkt hatte und zu den Aufstiegsaspiranten gehört. Die SGH begann druckvoll und sehr effektiv. Es gelang der SGH Heddesheim in Bedrängnis zu bringen und die Führung bis zum 6:5 zu halten. Danach setzte sich dann die individuelle Klasse und personelle Ausgeglichenheit der Gegnerinnen durch. Am Ende hiess es leider wieder 22:34; das Ergebnis fiel im Vergleich zum Spielverlauf deutlich zu hoch aus.
Gegen die HSG Tauberbischofsheim/Dittigheim als Aufsteiger rechnete sich die SGH dann den ersten Saisonsieg aus. Nach starkem Beginn in gegnerischer Halle führte die SGH bereits 0:4. Unverständlicherweise entstand just zu diesem Zeitpunkt ein Bruch im Spiel. Obwohl die Damen aus Tauber riesige Löcher in der offensiven Abwehrformation boten und auch im Angriff nicht wirklich effektiv agierten, lag die SGH auf einmal mit 6:5 im Rückstand. Bereits zur Pause waren die Gastgeberinnen mit 4 Toren in Führung und konnten den Vorsprung bis zum Spielende sogar noch auf 25:19 ausbauen. Neben der sehr ärgerlichen und unnötigen Niederlage verlor man auch noch Jacqueline Mader mit einem Bänderriss im Sprunggelenk.
Im Heimspiel gegen den „Angstgegner“ aus Schriesheim am Samstag war die SGH erneut chancenlos, auch wenn es gelang, die ersten 20 Minuten sehr gut mitzuspielen und die Partie offen zu halten. Mit einem kurzen Zwischenspurt zog Schriesheim dann am Ende der ersten Hälfte von 9:11 auf 9:18 davon. Auch im zweiten Abschnitt rannte die SGH den Gegnerinnen nur hinterher und verlor am Ende, ähnlich wie schon in der letzten Saison, deutlich mit 22:43.
Neben der Verletzung der torgefährlichsten Spielerin sind mit Dorothee Diemer, Michelle Weber und Cornelia Schäfer weitere Rückraumspielerinnen angeschlagen und nur bedingt einsatzfähig, was die Situation der SGH nicht unbedingt bessert vor den nächsten Aufgaben. Nächste Woche spielt die SGH dann beim Absteiger aus der Badenliga Vogelstang und in zwei Wochen gegen die Damen aus Sinsheim. Man erhofft sich zumindest mithalten zu können und mit ein wenig Glück vielleicht sogar den oder anderen Punkt zu ergattern. Positiv bewerten kann man auch, dass mit Weinheim, Heddesheim und Schriesheim nun die Tabellenvorderen bereits gespielt wurden.
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Spielbericht von: CM
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Herren I
23.10.2011
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HGE fordert Tabellenführer
TV Bammental – HG Eberbach 25:22 (15:11)
Eines sei vorweggenommen, es wurde nicht der angekündigte Kampf in der Höhle des Löwen, denn erstens, hatten die Eberbacher Fans die Tribüne fest im Griff und zweitens war weit und breit kein Löwe zu sehen.
Alle, die dieses Spiel verpasst haben können sich zu Recht ärgern. Es war der beste Auftritt der Eberbacher seit langer, langer Zeit.
Viele hatten eine „ordentliche Klatsche“ vorausgesehen, zumal die Gastgeber über jeden einzelnen Eberbacher Spieler genauestens Bescheid wissen mussten. Schliesslich spielt deren Ex-Trainer nun in ihren Reihen und man durfte eine bestens eingestellte Bammentaler Mannschaft erwarten. Vielleicht waren sie das auch, auf dem Spielfeld war davon jedoch nicht viel zu sehen.
Die HGE musste den Ausfall von zwei Torhütern verkraften, keine guten Vorzeichen. Doch Daniel Ackermann erklärte sich kurzfristig bereit, in die Bresche zu springen und er machte seine Sache mehr als nur gut.
Ohne Respekt und mit den ersten beiden Punkten vom letzten Spiel im Kopf, legten die Gäste in den ersten Minuten eine kecke Sohle auf’s Parkett. Die Abwehr stand wie ein Mann, kaum ein Durchkommen für die erfolgsverwöhnten Bammentaler. Erst nach knapp fünf Minuten gelang dem TV sein erstes Tor, da hatten die Gäste schon zwei vorgelegt. Nach vierzehn Minuten dann erstmals die Führung für die Gastgeber und diese sollten sie auch bis zum Spielende nicht mehr abgeben.
Als das Spiel beim Stand von 11:6 endgültig aus dem Ruder zu laufen schien, nahm die HGE ihre Auszeit in Anspruch. Es gelang ihr damit den Spielfluss der Bammentaler zu unterbrechen und das Spiel in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte wieder ausgeglichen zu gestalten. Beim 15:11 wurden die Seiten gewechselt.
Die Pause tat den Eberbachern nicht gut. Die Abwehr stand zwar nach wie vor ihren Mann, aber in der Offensive mangelte es an Durchsetzungsvermögen. Von der 35. bis zur 45. Minute gelangen der HGE nur zwei Treffer, die Gastgeber dagegen stellten in dieser Phase die Weichen endgültig auf Sieg.
Beeindruckend, wie sich die Gäste dann wieder fingen. In der letzten Viertelstunde liessen sie nur noch zwei Gegentore zu, konnten selbst aber sieben Mal einnetzen. Die Bammentaler wurden immer nervöser und deren Trainer an der Seitenlinie zum HB-Männchen. Wer weiss, was passiert wäre, wenn das Spiel noch zehn Minuten länger gedauert hätte, oder wenn die HGE nicht drei ihrer sechs Strafwürfe vergeben hätte. Hätte, wenn und aber zählt nicht. Was zählt und Selbstvertrauen gibt ist die Art und Weise, in der die Eberbacher den Kampf annahmen und dem Topfavoriten um Meisterschaft und Aufstieg das Leben schwer machten. Mit „Grün-Weiss“ ist wieder zu rechnen! Völlig zu recht feierten die Eberbacher diese Niederlage fast wie einen Sieg, nun zumindest die zweite Halbzeit hatten sie gewonnen.
Darauf lässt sich aufbauen. Einstimmig auch das Urteil der beiden Eberbacher Trainer nach dem Spiel: „Wir haben heute bewiesen, dass aus dieser stabilen Abwehr heraus vieles möglich ist. Beeindruckend, wie die Mannschaft sich nach den acht Toren Rückstand Mitte der zweiten Halbzeit ins Spiel zurückgekämpft hat. Dafür ein grosses Lob an das gesamte Team.“
Der Bammentaler Trainer Holger Schwab fand in dem nach Spielende traditionell durchgeführten Trainergespräch leider kaum lobende Worte für die Gäste. Er konzentrierte sich eher darauf, die eigene Mannschaft zu kritisieren. „Mit nur 90% Einstellung kann ich mit meinen Spielern nicht zufrieden sein. Sie haben heute gezeigt bekommen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Hätten sie in den letzten zehn Minuten nicht so einen R..tz gespielt, dann wäre es eine klare Sache geworden. Was unter dem Strich bleibt, sind acht Punkte aus vier Spielen und wenn wir am Ende alle Spiele gewonnen haben, dann sind wir halt Meister und steigen wieder auf. Die Spieler dürfen sich in den nächsten 3 spielfreien Wochen auf ein intensives Training freuen.“
Für die HGE steht am nächsten Sonntag, 30.10.2011 erst einmal das Kreispokal-Viertelfinalspiel in Steinsfurt auf dem Programm. Anpfiff ist um 18:30 Uhr.
In der Meisterschaftsrunde empfängt die HGE danach zunächst am 06.11. ab 18:30 Uhr den TSV Rot II und eine Woche später um die gleiche Zeit die TSG Dossenheim. Wir dürfen uns also wieder auf zwei harte Brocken freuen. (M.R.)
Spielsteno:
0:2; 2:4; 5:4; 7:6; 11:6; 13:8; 15:11 (HZ); 17:12; 20:14; 23:15; 24:19; 25:22
Für die HGE traten an:
Daniel Ackermann (T); Daniel Weissbrodt (T); Thomas Richter 8/1; Patrick Weber 4; Marino Maric 3; Lukas Fisc
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Spielbericht von: Michael R.
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Herren I
16.10.2011
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HGE beendet achtzehnmonatige Durststrecke
HG Eberbach – TV Eppelheim II 19:14 (12:6)
Nach fast genau 1 1/2 Jahren erkämpfte sich der Gastgeber die ersten beiden so wichtigen Punkte. An gleicher Stelle, der gleiche Gegner wie damals. Der TVE stieg damals ab, die HGE auf. Nun trafen sie sich wieder, der Sieger hiess wieder HGE, aber das Spiel war sicher nicht das gleiche. Schon vor dem Spiel hatte Eppelheims Trainer Walter Müller Sorgenfalten auf der Stirn: „Wir haben eine denkbar schlechte Vorbereitungsphase gehabt und der Kader ist relativ klein. Die A-Jugendlichen müssen noch besser integriert werden“.
Er sollte Recht behalten.
Auf Eberbacher Seite war der Druck auf die Spieler vor der Begegnung sehr gross. „Wenn nicht heute, wann dann“ war mehrfach von der Tribüne zu hören.
Die ersten beiden Tore erzielten jedoch die Gäste. Erst ab der 5. Minute kam die HGE langsam in Schwung. Mit einem gut haltenden David Badziong im Tor und aus einer stabilen Deckung heraus konnten die Eberbacher sechs Tore in Folge erzielen und sich Tor um Tor absetzen (6:2; 16.Minute). Nachdem der TVE innerhalb einer Viertelstunde nur einen Treffer landen konnte, sah sich Eppelheims Trainer dazu gezwungen eine relativ frühe Auszeit (18. Min.) zu nehmen. Aber auch die brachte keine wesentliche Besserung. Beim Stande von 12:6 wurden die Seiten gewechselt. Schwach auf beiden Seiten die Offensive, reihenweise wurden auch klarste Chancen vergeben.
In der zweiten Hälfte bauten die Gastgeber ihren Vorsprung gar auf acht Tore aus, bekamen dann aber im Angesicht des sicher scheinenden Sieges doch noch Nervenflattern und schossen den Eppelheimer Torhüter regelrecht warm. Bis auf drei Tore konnten die Gäste aufschliessen. Es war vor allem der Abschlussschwäche des TVE Angriffs zu verdanken, dass das Spiel nicht kippte. Diese Gefahr erkannte auch Trainer und Torhüter Daniel Weissbrodt und griff in der Schlussphase noch aktiv ins Geschehen ein. Er parierte auch sogleich einen Wurf des Eppelheimer Rechtsaussen, der ansonsten den Vorsprung auf zwei magere Törchen hätte schmelzen lassen. Im Gegenzug erzielte die HGE den entscheidenden Treffer zum 17:13 und liess sich den Sieg nicht mehr streitig machen.
Kein überragender Sieg, aber welcher Felsbrocken den Spielern vom Herzen fiel wurde deutlich, als sie nach dem Abpfiff den HGE-Kreisel auf dem Hallenparkett zelebrierten.
Daniel Weissbrodt nach dem Match: „Am Ende ein verdienter Sieg für unsere Mannschaft. Die Abwehr stand sehr gut, an der Offensive müssen wir dringend arbeiten. Jetzt zählen aber erst einmal die beiden Punkte, auf die das Team und die Fans so lange warten mussten“.
Am nächsten
Samstag, 22.10.2011 ab 18:45 Uhr
geht es zum nächsten
Auswärtsspiel
nach
Bammental
, in die Höhle des Löwen, des aktuellen Tabellenführers und Favoriten Nr. 1 auf Meisterschaft und Aufstieg.
Spielsteno:
0:1; 0:2; 6:2; 8:3; 10:5; 12:6 (HZ); 14:6; 14:8; 15:11; 16:13; 19:13; 19:14
Für die HGE traten an:
David Badziong (T); Steven Kaufmann (T); Daniel Weissbrodt (T); Patrick Weber 6; Jan Eiben 2; Thomas Richter 2; Sascha Menges 2; Markus Lemberger 2; Lukas Fischer 2/2; Nicolas Rötger 1; Marino Maric 1; Simeon Bohnert 1; Marvin Sorg; Manuel Kaschper
Torschützen des TVE:
Christoph Schneider 4; Jonathan Winter 3/1; Bastian Richter 2; Sebastian Metzler 2; Marcel Rebkovski; Rouven Schwegler; Steffen Wallberg
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Spielbericht von: Michael R.
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Herren I
26.09.2011
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Klassischer Fehlstart in Sinsheim
TSV Steinsfurt – HG Eberbach 31:17 (16:11)
Wäre es nicht schon fast makaber, so müsste man sagen, die Mannschaft knüpfte nahtlos an die Leistungen der Vorsaison an.
Selbst Trainer Daniel Weissbrodt rang nach dem Spiel um Worte. Schliesslich überwand er sich und sagte: „Die Mannschaft vermochte nur in der ersten Viertelstunde die taktischen Vorgaben umzusetzen, danach lief gar nichts mehr zusammen. Wir werden die durch Spielverlegungen entstandene dreiwöchige Zwangspause nutzen, um die viel zu kurz geratene Vorbereitungsphase fortzusetzen. Es gibt noch viel Arbeit.“
Die Enttäuschung war gross. Nicht dass die Mannschaft verloren hatte, sondern wie.
Dabei war das Team hochmotiviert an den Start gegangen. An den eingesetzten A-Jugendlichen lag es ganz sicher nicht. Sie gaben Ihr bestes und hatten ja auch schon Ihr eigenes Spiel in den Knochen.
Markus Lemberger verletze sich schon in der Anfangsphase, Torhüter Jens Müller fiel ebenfalls verletzungsbedingt in der zweiten Hälfte aus.
Von den Leistungsträgern der letzten Runde erreichte keiner auch nur annähernd Normalform. Einzig Wiedereinsteiger Simeon Bohnert vom Kreis und Lukas Fischer vom Siebenmeterpunkt konnten überzeugen.
Die Abwehr, in den ersten fünfzehn Minuten noch ein Bollwerk, wurde immer löchriger, ein um das andere Mal setzten die Gastgeber ihren Kreisläufer gekonnt in Szene und einmal am Ball, gab es entweder Tor oder Strafwurf. Aus dem Rückraum kamen die Bälle immer wieder hoch ins lange Eck, keiner der Eberbacher Torhüter vermochte es, sich darauf einzustellen.
In der Offensive war die HGE zu zaghaft. Letztendlich waren es meist Einzelaktionen, die zu den wenigen Toren führten. Klarste Chancen wurden vergeben, teilweise eine sichere Beute des guten TSV Keepers, teilweise nach dem Motto „dicht daneben ist auch vorbei“.
Nein, das war noch nicht das, was die Fans von ihrer Mannschaft sehen wollten.
Bleibt zu hoffen, dass die Zeit bis zum ersten Heimspiel am Samstag,15.10.11 um 19:00 Uhr gegen die zweite Mannschaft des TV Eppelheim, gut genutzt wird. (M.R.)
Spielsteno:
0:1; 2:1; 2:4; 3:5; 6:5; 9:6; 11:9; 14:9; 16:11 (HZ); 17:13; 20:13; 22:15; 24:16; 28:16; 29:17; 31:17
Für die HGE spielten:
David Badziong (T); Steven Kaufmann (T); Jens Müller (T); Simeon Bohnert 5; Lukas Fischer 5/4; Philipp Walter 3; Patrick Weber 2; Thomas Richter 1; Manuel Kaschper 1; Sascha Menges; Markus Lemberger; Jan Eiben; Nicolas Rötger; Marino Maric;
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Spielbericht von: Michael R.
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Spielberichte
Gewonnen aber nicht über...
Krimi in den Schlusssekunden...
Unterirdische zweite Halbzeit...
Ergebnisse
Eppelheim
[30]
:
[31]
Herren I
Herren I
[27]
:
[27]
Sandhausen
Rot II
[35]
:
[25]
Herren I
Herren I
[26]
:
[26]
Steinsfurt
Herren I
[24]
:
[25]
Malschenbe
HD Wieblin
[26]
:
[27]
Herren I
Herren I
[29]
:
[25]
Viktoria D
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Handballgesellschaft Eberbach